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Das CAD-System POLYCAD als eigene Lösung, kann als Vorstufe des ersten POLYGIS unter MS-DOS gewertet werden.
Der Erfolgsweg von POLYGIS, das heute zu den erfolgreichsten GIS-Systemen im Bereich der Kommunal-, Ver- und Entsorgungswirtschaft gehört, nahm also in Leipzig seinen Anfang. „Unsere Idee war es damals, ein GIS zu entwickeln, dass auf dem real verfügbaren PC lief.“, erinnert sich Rolf Lüdicke, Mitgründer und heutiger Geschäftsführer der IAC.
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„Ab 1992 fingen wir an POLYGIS 3.0 auf Windows 3.11 zu entwickeln. Als Datenbasis verwendeten wir den Raima Data Manager - nach damaliger „Forschung“ der schnellste und billigste Datenserver für derartige Lösungen. Da aber Gorbatschow nur die halbe Wahrheit gesagt hatte - man kann auch zu früh kommen - war die Abspeicherung der Geodaten damals relational in einer Datenbank noch viel zu langsam.“, erinnert sich Lüdicke.
Der Grundstein für den Erfolg war damit gelegt. POLYGIS®, dessen Entwicklung und Ausbau mit Fachanwendungen bis heute den Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der IAC bildet, befindet sich bei über 1.200 Kunden im Einsatz. „Für uns war es immer besonders wichtig, unsere Arbeit eng an den Bedürfnissen der Anwender auszurichten. Nur dadurch war es möglich, Kunden von unseren Produkten und deren Leistungsfähigkeit zu überzeugen“, verrät Geschäftsführer Lüdicke sein Erfolgsrezept. Allein diese Kundennähe hat schließlich auch dazu geführt, dass man dem Marktbedarf mit erfolgreichen Entwicklungen begegnen konnte. „Unsere Kunden und wir haben uns gemeinsam vorangetrieben und dafür müssen wir uns bei allen bedanken“, so Rolf Lüdicke.
Genau diese Kunden- und Marktnähe gab 2009 auch den Anstoß für eine Neuorientierung des Unternehmens gemeinsam mit dem Technologiepartner Intergraph. Die IAC hat die Entwicklung der neuen Generation von POLYGIS wieder vollständig nach Leipzig konzentriert und arbeitet bereits seit rund eineinhalb Jahren an der Entwicklung eines neuen, vollständig weborientierten POLYGIS, das im Sommer dieses Jahres erstmals vorgestellt werden soll.
Hintergrund für diese erforderliche Umorientierung sind die sich wandelnden Anforderungen an kommunale GIS-Anwendungen. Angetrieben von Entwicklungen wie etwa der europäischen Richtlinie INSPIRE und dem geforderten Aufbau von Geodateninfrastrukturen (GDI), ALKIS oder WebGIS 2.0 entstehen Herausforderungen, die nur mit Softwareplattformen umsetzbar sind, die vollständig auf Webtechnologie basieren und modernsten Technologieanforderungen genügen.
„Wir sind sicher, dass mit dem neuen POLYGIS ein weiteres Erfolgskapitel für unsere Kunden und damit auch für uns als IAC aufgeschlagen wird“, ist Rolf Lüdicke überzeugt, „doch heute ist der Tag, zunächst einmal allen, die uns in den vergangenen 20 Jahren unterstützt haben, unseren aufrichtigen Dank auszusprechen.“
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