|
Der Wunsch nach gemeinsamer Nutzung verteilter, verschiedenartiger Unternehmensdaten nimmt in vielen Firmen zu. Speziell ist die Kopplung von Softwareplattformen, die sich vorzugsweise mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigen (sogenannte ERP und CRM-Systeme) zu Geoinformationssystemen, die den unmittelbaren Raumbezug herstellen, bietet in diesem Zusammenhang große Vorteile. Dabei ist jedoch nicht nur die einfache Kopplung per Schnittstelle wünschenswert, da Daten so lediglich parallel genutzt werden können. Nur eine echte Integration, bei der die verschiedenen Systeme inhaltlich zusammenarbeiten, liefert den gewünschten Vorteil für die erforderlichen Arbeitsprozesse.
Mit dem Produkt GBOS (GIS Business Objekt Service) stellt die SAG GmbH schon seit längerem eine produktunabhängige Lösung zur prozessorientierten Integration von Geoinformationen in Unternehmensprozesse zur Verfügung. Die IAC hat jetzt darauf aufbauend einen eigenen POLYGIS GBOS-Connector entwickelt, der bereits bei der EWA Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH im Einsatz ist.
So ist es zum Beispiel möglich, direkt von einem Objekt aus POLYGIS auf die dazu in SAP gespeicherten Daten zuzugreifen. Auch Schäden können in beiden Systemen simultan angelegt werden. Die Visualisierung einer Anschlusssituation im Kundenservice ist damit genauso möglich wie die integrierte Dokumentation zu den Betriebsmitteln. Als weitere Vorteile einer solchen Verknüpfung können z.B. genannt werden:
- Verknüpfung und Lokalisierung der technischen Objekte aus dem ERP - thematische Kartierung betriebswirtschaftlicher Daten - Nutzung- und Pflege einheitlicher Adressdaten - Unterstützung bei der Instandhaltungsabwicklung - Unterstützung bei der Erfassung und Bearbeitung von Störmeldungen.
|